Tätigkeiten und Funktionen
Dr. Jörg Jost ist Professor für deutsche Sprache und ihre Didaktik an der Universität zu Köln am Institut für deutsche Sprache und Literatur II und Mitglied im Vorstand des Mercator-Institut für Sprachförderung und Deutsch als Zweitsprache.
Jörg Jost leitet das Kompetenzzentrum Sprachbildung in dem vom BMBF geförderten CHANCEN-Verbund zur wissenschaftlichen Begleitung und Forschung für das Startchancen-Programm (2024-2034). Seit 2023 gehört er der Emerging Group: Proving the Effectiveness of Teacher Education (Excellent Research Support Program, Universität zu Köln) am Interdisziplinären Zentrum für empirische Lehrer*innen- und Unterrichtsforschung (IzeF) an. Er ist Forschungskooperationspartner des Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB) an der Humboldt-Universität zu Berlin in den Projekten Vergleichsarbeiten/ Lernstandserhebungen in Klasse 8 (VERA 8 Deutsch Sekundarstufe) und IQB-Bildungstrend und im Projekt zur Entwicklung und Erprobung von Testinstrumenten zur Überprüfung der weiterentwickelten KMK-Bildungsstandards und der Entwicklung von Kompetenzstufenmodellen zu den KMK-Bildungsstandards. Er berät das IQB beim Aufbau des ländergemeinsamen Abituraufgabenpool Deutsch (KMK). Er ist weiterhin Forschungskooperationspartner des Institut des Bundes für Qualitätssicherung im österreichischen Schulwesen (IQS) im Projekt Individuelle Kompetenzmessungen in der 4. und 8. Klasse im Kompetenzbereich Schreiben (iKMPLUS).
Jörg Jost war Mitglied in dem von 2020-2025 arbeitenden Forschungsnetzwerk BiSS-Transfer. 2020-2022 war er an der Weiterentwicklung der KMK-Bildungsstandards im Fach Deutsch beteiligt und leitete die Fachkommission Deutsch Sekundarstufe I (Erster Schulabschluss (ESA), Mittlerer Schulabschluss (MSA)).
Seine Forschungsschwerpunkte sind Struktur, Diagnostik (Lernstand/ Assessment) und Förderung sprachlicher Kompetenzen und datengestützte Unterrichtsentwicklung. Er arbeitet zu auf die Kompetenzbereiche Schreiben, Lesen und ihre Schnittstellen bezogenen Fragestellungen und zu Fragen der Professionalisierung und des Transfers.