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Nicht-lineares Erzählen in und mit digitalen Medien: Empirische Rezeptionsstudie und Entwicklung eines Storytelling-Konzepts für die Grundschule.

 

Projektleitung: Prof. Dr. Michael Staiger (UzK, IDSL II), Prof. Dr. Gundolf S. Freyermuth (TH, Game Lab)

Inhaltliche Ansprechpartnerinnen: Dr. Anne Krichel (UzK, IDSL II), Fee Bonny (TH, Game Lab)

Projektkoordination: Dr. Philipp Bojahr (TH, Game Lab)

Projektdauer: 2021-2023

Finanzierung: RheinEnergie Stiftung / Jugend, Beruf, Wissenschaft

 

Projektzusammenfassung:

Dem kooperativen Forschungsvorhaben liegt die Frage zugrunde, inwieweit sich durch die digitale Transformation der medialen Literaturlandschaft die Anforderungen an die Rezeptions- und Produktionskompetenz in Bezug auf narrative Texte geändert haben. Analog zu den erweiterten Herausforderungen an die Rezeptions- und Erzählkompetenz von Kindern, sehen die KooperationspartnerInnen aus medien- und literaturdidaktischer Perspektive die rezeptive und produktive Integration von postmodernen Narrationsstrukturen im Deutschunterricht der Grundschule als Notwendigkeit, um SchülerInnen eine reflektierte Teilhabe an unserer partizipativen Medienkultur zu ermöglichen.

Das Forschungsprojekt besteht erstens aus einer quantitativen Rezeptionsstudie zu den Herausforderungen von nicht-linearen Narrationsstrukturen in der postmodernen Kinderliteratur, die an drei inklusiven Grundschulen durchgeführt wird. Aus den ermittelten Ansprüchen an die Rezeptions- und Erzählkompetenz der Kinder soll zweitens eine digitale Storytelling-App entworfen werden, mit deren Hilfe 3.- und 4.-KlässlerInnen mit der Chronologie und Perspektivik des Geschichtenerzählens experimentieren und multimodale Erzählstrukturen interaktiv durchdringen können.

Die RheinEnergie-Stiftung (Jugend, Beruf, Wissenschaft) fördert die Forschungskooperation zwischen der Universität zu Köln und der Technischen Hochschule Köln im Rahmen des Programms „Gesellschaft und digitale Transformation 2020“.