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LeiSA-parti – Leichte Sprache im Arbeitsleben – partizipativ

 

Projektleitung: Juniorprofessorin Dr. Bettina Bock (Universität zu Köln)

Projektbeteiligte: Professorin Dr. Saskia Schuppener (Universität Leipzig)

Mitarbeiterinnen (Köln): Inga Schiffler, Sabina Sieghart

Hilfskräfte (Köln): Myriam Meyer, Laura Bohmann

Projektdauer: 2020 - 2021

Finanzierung: Bundesministerium für Arbeit und Soziales

 

Projektzusammenfassung:

Das Projekt zielt auf die Erforschung partizipativer Arbeitsprozesse im Bereich Wissenschaft, und zwar mit Fokus auf Disziplinen, in denen bisher nicht partizipativ gearbeitet wird. Es soll ein partizipativer Arbeitsprozess (hier: von Wissenschaftler/innen und Menschen mit Lernschwierigkeiten) modellhaft entwickelt und exemplarisch umgesetzt werden. Partizipativ erarbeitet wird ein barrierefreies Kommunikationsangebot für Menschen mit Lernschwierigkeiten im Bereich Wissenschaftskommunikation: Gegenstand sind die Ergebnisse des BMAS-geförderten interdisziplinären Projekts „LeiSA“ („Leichte Sprache im Arbeitsleben“, 2014-2018). Der partizipative Arbeitsprozess im Projekt LeiSA-parti ist Gegenstand einer linguistischen Begleitforschung: Da partizipatives Arbeiten mit Menschen mit Lernschwierigkeiten bisher lediglich in einigen Wissenschaftsdisziplinen (v.a. sonderpädagogischen Disziplinen) praktiziert und beforscht wird, gibt es ein bedeutendes Desiderat in Bezug auf Gelingensbedingungen und Anwendungsfälle partizipativen Forschens in anderen Disziplinen, die u.a. aufgrund ihrer Abstraktheit und Alltagsferne neue Anforderungen an dieses Forschungsprogramm stellen. Im Projekt sollen daher – am Beispiel der Linguistik – breitere Erkenntnisse, insbesondere zu den Gelingensbedingungen partizipativen Forschens mit Menschen mit Lernschwierigkeiten erarbeitet werden. Bei welchen Ansätzen, Fragestellungen und Methoden verspricht der Zugang einen Mehrwert, wo liegen Grenzen der Anwendung? Ein besonderer Fokus liegt auf den Bedingungen gelingender, d.h. Partizipation ermöglichender, Kommunikation von Forschenden ohne Lernschwierigkeiten und Menschen mit Lernschwierigkeiten (kommunikative Bearbeitung von (gegenseitigem) Nichtverstehen, Nichtwissen, Unsicherheit).