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Dr. Nathalie Kónya-Jobs

Akademische Rätin auf Zeit

Für Literaturwissenschaft/Literaturdidaktik

Wiss. Mitarbeiterin von Frau Prof. Dr. Sieglinde Grimm 

Postadresse:
Universität zu Köln
Philosophische Fakultät
Institut für Deutsche Sprache und Literatur II
Albertus-Magnus-Platz 1 
D-50923 Köln

Besucheradresse:
Classen-Kappelmann-Straße 24, D-50931 Köln 

1. Obergeschoss, Büro 1.10 

Kontakt:
Tel.: 0221/93317 242
Mail: n.konya-jobs(at)uni-koeln.de

Prüfungsberechtigungen: LPO 2003 (altes Staatsexamen), BA und MA Primarstufe, HRGe, So.-Päd. 

Wissenschaftliche Hilfskraft (WHB): Markus Werner, BA

Die Sprechstunden in der Vorlesungszeit des Wintersemesters 2018/19 finden donnerstags von 13.00 bis 15.00 Uhr in Büro 1.10 in der Classen-Kappelmann-Straße 24 statt. 

Bitte beachten Sie, dass die Anmeldung per phil.services erfolgt!

Weiter zur Sprechstundenanmeldung: nathalie_konya-jobs 

AKTUELLES BUCHPROJEKT gemeinsam mit M.-O. Carl und S. Grimm  http://www.read-east.de

"Umbrüche und Aufbrüche 1918-2018: Das östliche Mitteleuropa als Ort und Gegenstand interkultureller literarischer Lernprozesse" Der Tagungsband erscheint 2019 im Verlag V&R unipress in der Reihe TOLD (=Themenorientierte Literaturdidaktik).  

Eigene Forschungsgebiete

  • Literaturgeschichtsdidaktik
  • Soziale und multimodale Medien im Deutschunterricht
  • Interkulturelle Literaturdidaktik (bes. zentrales und östliches Europa)
  • Kulturökologie im Literaturunterricht

Themenschwerpunkte für BA-Arbeiten und MA-Arbeiten: Fachdidaktik

  • Literaturgeschichte und historisches Lernen im Literaturunterricht
  • Dramen- und Theaterdidaktik
  • Interkulturelle Literaturdidaktik
  • Identitätsorientierte Literaturdidaktik
  • Kulturökologie im Literaturunterricht
  • Differenzierung - Individualisierung - Inklusion im LU
  • Werteerziehung in Literaturunterricht
  • Medienbildung im Literaturunterricht

Themenschwerpunkte für BA-Arbeiten und MA-Arbeiten: Fachwissenschaft

  • Günter Grass
  • Autorschaftskonzepte
  • Literatur und Raum (Spatial/Topographical Turn)
  • Novellistisches Erzählen
  • Sturm u. Drang, Empfindsamkeit, Romantik, Realismus
  • Klassische Moderne (Wiener Moderne, Prager Moderne), Expressionismus
  • Literatur nach '45
  • Gegenwartsliteratur
  • Literatur im Netz
  • Deutschsprachige Literatur im östlichen Europa

Habilitationsprojekt: Literaturhistorische Bildung als Herausforderung der Kompetenzorientierung? Überlegungen zu einer Literaturgeschichtsdidaktik auf Basis der Interdiskurstheorie

Literaturgeschichte gilt als ‚Sorgenkind der Deutschdidaktik‘ (Tinter, 2012) und ‚schwieriges Geschäft‘ (Korte, 2003). Im Vergleich mit anderen viel diskutierten Problemfeldern unserer Disziplin wird die Literaturgeschichtsdidaktik als eher randständig (Nutz, 2002) wahrgenommen. Dieses Aufmerksamkeitsdefizit steht in einem Missverhältnis zum hohen Stellenwert der Literaturgeschichte in der Obligatorik des Deutschunterrichts und als Prüfungsgegenstand sowie ihrer häufigen, aber didaktisch wenig reflektierten Thematisierung in lizensierten Lehrmitteln und Handreichungen. Die Didaktik der Literaturgeschichte scheint heute in hohem Maße unter einem Konflikt zwischen Kompetenzorientierung und Gegenstandsorientierung zu 'leiden'

Das Forschungsprojekt fragt danach, wie die Orientierung an Kompetenzen und Bildungsstandards in diese Gemengelage hineinspielt. Wie kann literaturgeschichtliche Bildung abseits der Vereinheitlichung von Lernprozessen und der Bevorzugung normativ fixierter, deklarativer Wissensformen gelingen? Wie können Schüler*innen bei der Ausbildung eines literarhistorischen Bewusstseins unterstützt werden, das über Literaturgeschichte als abstrakten Lerngegenstand (Stichwort: ‚Schubladenwissen‘) hinausgeht?

Das Habilitationsprojekt hat zum Ziel, ein prospektives, fachdidaktisches Angebot zu Didaktik der Literaturgeschichte in den Sekundarstufen zu erstellen. Den ersten Schritt bildet ein revidiertes Modell reflektierten Geschichtsbewusstseins, das eine Annäherung von Subjekt- und Gegenstandorientierung im historischen literarischen Lernen anstrebt. Den zweiten Schritt bildet das Konzept der literaturdidaktischen Anwendung der Interdiskursanalyse (nach Foucault, Link/Heer, Parr). Ein diesbezügliches didaktisches Phasenmodell soll anhand literarischer Beispiele entwickelt, erprobt und reflektiert werden.