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34. Tagung der AG Medien

 

Herzlich Willkommen auf der Website zur 34. Tagung der AG Medien im Symposion Deutschdidaktik e.V. an der Universität zu Köln.

Die Tagung findet statt von Donnerstag, 26.09.2019, 12:30 Uhr bis Freitag, 27.09.2019, 17:00 Uhr. Das detaillierte Programm finden Sie in Kürze hier.

Donnerstagabend findet ein Werkstattgespräch mit Nadia Budde statt.

Als Keynote-Referenten für die Tagung konnten wir Prof. Dr. Ulrich Schmitz von der Universität Duisburg-Essen)und Prof. Dr. Wolfgang Hallet von der Justus-Liebig-Universität Gießen gewinnen.

Tagungsort ist die Universität zu Köln (Seminargebäude, Universitätsstraße 37, 50931 Köln und Hörsaalgebäude, Universitätsstraße 35); erste Informationen zur Anreise finden Sie hier: https://www.portal.uni-koeln.de/anreise_lageplaene.html. Detaillierte Informationen finden Sie in Kürze hier***.

Die Anmeldung zur Tagung ist möglich bis zum ***. Bitte melden Sie sich hier verbindlich an.

Bitte kontaktieren Sie für alle Fragen zur Tagung das Organisationsteam über die E-Mail-Adresse ag-medien2019(at)uni-koeln.de.

Organisiert wird die Tagung von Dr. Antje Arnold, Dr. Andre Kagelmann, Dr. Matthias Knopp, Anne Krichel, Dr. Arno Meteling, Dr. Andreas Seidler, Prof. Dr. Michael Staiger und Ben Wilhelmy (alle Institut für deutsche Sprache und Literatur II)

 

Das diesjährige Rahmenthema lautet Multimodales Erzählen im Deutschunterricht

Erzählen ist eine anthropologische Grundkonstante zur Selbstvergewisserung und Kulturschaffung. In der gegenwärtigen Medienkultur nutzen Erzählungen in der Regel mehr als nur einen semiotischen Modus (gesprochene / geschriebene Sprache; stehendes / bewegtes Bild; Audio inkl. Musik / Geräusch, vgl. Schmitz 2016) und sprechen mehrere Modalitäten der Sinneswahrnehmung (Sehen, Hören etc.) an. Daraus resultieren im Vergleich zum rein verbalsprachlichen Erzählen veränderte Produktionsbedingungen und Rezeptionshaltungen sowie neue literale Praktiken: Wer multimodale Texte sinnstiftend und text­kritisch entschlüsseln will, benötigt multimodale Kompetenzen (multimodal literacy, multiliteracies).

Aus deutschdidaktischer Perspektive stellt sich im Hinblick auf multimodales Erzählen erstens die Frage, welchen Einfluss die Zeichenmodalität auf die erzählte Geschichte in Texten verschiedener medialer Form besitzt. Zweitens richtet sich der Blick auf die Rezeption und Produktion multimodaler narrativer Texte, insbesondere bei der Nutzung digitaler Lese-, Schreib- und Gestaltungsmedien. Drittens ist zu klären, wie multimodale Kompetenzen von der Primar- bis zur Oberstufe im Deutschunterricht gefördert werden können und welche Rolle hierbei Bild-Schrift-Medien (z.B. Bilderbuch, Comic, multimodaler Roman), Bild-Ton-Medien (z.B. Spielfilm, Theaterinszenierung) und Bild-Ton-Schrift-Medien (z.B. Computerspiel, Erklärfilm, Digital Storytelling) spielen.